HÖCHSTE ZEIT, IHRE WEBSITE AUF MOBILE ZU TRIMMEN

SPÄTESTENS SEIT DEM APRIL-UPDATE DES GOOGLE SUCHALGORITHMUS, MIT DEM MOBILE-FRIENDLY WEBSITES BEVORZUGT AUF DEN VORDEREN RÄNGEN PLATZIERT WERDEN, KOMMEN ETLICHE WEBSITE-BETREIBER KRÄFTIG INS SCHWITZEN. DOCH WELCHE MÖGLICHKEITEN GIBT ES, UM EINE WEBSITE NACHTRÄGLICH FÜR DEN MOBILEN BESUCHER ZU OPTIMIEREN?

Google hat im April ernst gemacht und seinen Suchalgorithmus zugunsten von mobile-optimierten Websites angepasst. Wer seine Website noch nicht optimiert hat, wird von Google abgestraft und verliert wertvolle Besucher, Relevanz und in vielen Fällen Umsatz. Kein angenehmer Gedanke bedenkt man, dass in den USA bereits mehr Suchanfragen von Mobile-Geräten als von Desktop-PCs stammen.

KONZEPTIONELLE ÜBERLEGUNGEN ZUM START

Welche Bedürfnisse und Erwartungen haben Mobile-Besucher auf Ihrer Website? Unterscheiden sich diese von den Desktop-Besuchern? Wollen Ihre Besucher Zeit verschwenden (z. B. Wartezeit überbrücken) oder gewinnen (z. B. rasch an eine Information gelangen)?

Derartige Fragen müssen Sie individuell für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden beantworten, bevor Sie mit der Mobile-Optimierung loslegen können. Besuchen Sie mit Ihrem Mobile und knurrendem Magen die Website von McDonald’s, interessiert Sie der Standort der nächsten Filiale wahrscheinlich mehr, als die exakte Kalorienangabe des Burgers. Besuchen Sie jedoch zum zehnten Mal die Detailseite Ihrer zukünftigen Lieblingsuhr, wollen Sie wahrscheinlich Zugang zu detaillierten Informationen und Kaufargumenten haben.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf, können Sie sich Gedanken über die Art und Weise der Mobile-Optimierung machen. Nachfolgend finden Sie eine stark vereinfachte Darstellung der klassischen Ansätze.
 

DIE RESPONSIVE DESIGN WEBSITE

Kurz und knapp gesagt, passt sich die nach dem Responsive Design Ansatz konzipierte und gestaltete Website visuell an das jeweilige Ausgabegerät an. Auf breiten Desktop-Bildschirmen werden Inhalte nebeneinander angeordnet, auf kleinen Mobile-Bildschirmen stattdessen untereinander. Inhalt und Design sind meistens identisch, werden jedoch anders angeordnet sowie grösser oder kleiner dargestellt.
Der Responsive Design Ansatz eignet sich dann, wenn Ihre Besucher auf allen Geräten identische Bedürfnisse haben und entsprechend dieselben Inhalte und Funktionalitäten vorfinden möchten. Klassischerweise kommt der Ansatz bei denjenigen Corporate Websites zum Einsatz, wo Nutzerszenarien auf allen Devices ähnlich ausfallen.
 

DIE ADAPTIVE WEBSITE

Der Adaptive Design Ansatz geht einen anderen Weg und eignet sich da, wo sich die Besucherbedürfnisse pro Device stark unterscheiden. Inhalte, Funktionen und Design können separat und somit spezifischer auf das genutzte Device angepasst werden.
Dieser Ansatz, also ein eigenständiges Frontend der Website, hat sich z.B. für Online-Shops mit komplexen Funktionalitäten und Produktdarstellungen durchgesetzt. Durch die teilweise entstehende Doppelspurigkeit bei Inhalten und Funktionalitäten, besteht jedoch die Gefahr den Pflegeaufwand aufzublasen.
 

DER HAKEN MIT DER NACHTRÄGLICHEN OPTIMIERUNG

Die schlechte Nachricht vornherein: Die nachträgliche Mobile-Optimierung benötigt Zeit und ist nie eine rein technische Angelegenheit, sondern benötigt zusätzlich eine konzeptionelle, visuelle und inhaltliche Website-Überarbeitung. Gerade deshalb ist dies der ideale Zeitpunkt um die Desktop-Version Ihrer Website einem sanften visuellen Redesign und einer Inhaltsentschlackung zu unterziehen – der Aufwand erhöht sich nur marginal.
Der benötigte zeitliche sowie finanzielle Aufwand fällt bei einer schlichten Website, unabhängig des gewählten Ansatzes, vergleichbar aus. Vom Start der konzeptionellen Arbeit bis zum Livegang vergehen gut und gerne zwei Monate oder mehr und – je nach Grösse Ihrer Website – sind ein oder mehrere Mitarbeiter mit dem Projekt absorbiert.
Vermeiden Sie jedoch, aufgrund der neuen Richtlinien von Google einen Schnellschuss zu produzieren. Die Gefahren einer falsch durchgeführten Mobile-Optimierung überwiegen den Risiken der Google-Abstrafung. Dennoch, nehmen Sie das Projekt der Mobile-Optimierung in Angriff. Am besten gleich heute.